Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, die tatsächliche Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu beurteilen. Ohne diese Erkenntnisse können potenzielle Probleme unbemerkt bleiben und sich auf Produktivität und Mitarbeitermoral auswirken.
Die Lösung? Die Employee-Net-Promoter-Score-Umfrage (eNPS).
Sie ist ein unkomplizierter Feedbackmechanismus, der Unternehmen ein vollständiges Bild vom Wohlbefinden und der Gefühlslage ihres Teams vermittelt.
Ein gutes Gehalt ist zwar wichtig, doch moderne Arbeitnehmer wollen mehr: Sie wollen lernen, sich weiterentwickeln und Wertschätzung erfahren.
Studien zufolge verzeichnen Unternehmen mit hoch engagierten Mitarbeitern eine Steigerung der Rentabilität um 23%, einen Rückgang der Fehlzeiten um 81% und eine Steigerung der Kundentreue um 10% gegenüber Unternehmen mit weniger engagierten Mitarbeitern.
Wenn du also wissen möchtest, ob dein Team zufrieden ist, wie hoch sein Engagement ist und wie du die Situation noch weiter verbessern kannst, nutze diesen eNPS-Leitfaden.
Was Sind ENPS-Umfragen?
Einfach ausgedrückt ist eNPS ein Instrument zur Messung des Mitarbeiterengagements. Die Durchführung von Mitarbeiterumfragen wie eNPS ermöglicht es Unternehmen, den Erfolg ihrer Strategien für das Mitarbeiterengagement zu bewerten und sie kontinuierlich zu verbessern.
Die Einfache Frage!
Im Mittelpunkt dieser Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit steht eine zentrale Frage:
"Wie wahrscheinlich ist es, dass du unser Unternehmen als guten Arbeitsplatz weiterempfiehlst?"
Diese Frage kann durch weitere eNPS-Folgefragen ergänzt werden.
Anhand der Antworten der Mitarbeiter auf einer Skala von 1-10 werden sie in drei Gruppen eingeteilt: Promotoren (Bewertungen von 9 oder 10), Neutrale (Bewertungen von 7 oder 8) und Detraktoren (Bewertungen von 0 bis 6).
Warum Ist ENPS Wichtig?
Bei eNPS geht es nicht nur darum, Bewertungen zu sammeln. Das Konzept entwickelte sich aus dem kundenorientierten NPS-System und hilft Organisationen dabei, ihre interne Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit zu beurteilen und zu verbessern. So wie Unternehmen Kundenfeedback schätzen, ist auch das Verständnis für die Einstellung der Mitarbeiter entscheidend, um zufriedene Mitarbeiter in einem produktiven und positiven Arbeitsumfeld zu fördern.
Die Formel Zur Berechnung Des ENPS-Werts
Sehen wir uns die Formel zur Berechnung des eNPS an:
[(Prozentsatz der Promotoren - Prozentsatz der Detraktoren) * 100]
Promotoren: Sie sind die Fürsprecher deiner Organisation. In der eNPS-Umfrage setzen sich diese Mitarbeiter für die Mitarbeiterzufriedenheit ein und vergeben eine Bewertung von 9 oder 10. Sie würden das Unternehmen wahrscheinlich als hervorragenden Arbeitsplatz weiterempfehlen.
Detraktoren: Am anderen Ende des Spektrums stehen die Detraktoren. Das sind unzufriedene Mitarbeiter, die eine Bewertung zwischen 0 und 6 vergeben. Sie haben möglicherweise Vorbehalte oder Bedenken gegenüber der Organisation und würden sie seltener als idealen Arbeitsplatz empfehlen.
Sobald du anhand der Ergebnisse der Mitarbeiterengagement-Umfragen die Promotoren und Detraktoren identifiziert hast, ist die Berechnung des eNPS ganz einfach.
Verwende die eNPS-Formel [(% Promotoren - % Detraktoren) * 100].
So erhältst du einen Wert zwischen -100 und 100.
Ein positiver Wert bedeutet, dass es mehr Promotoren als Detraktoren gibt, und signalisiert eine gesunde Mitarbeiterstimmung. Ein negativer eNPS-Wert hingegen weist auf Bereiche hin, in denen die Mitarbeiterzufriedenheit kontinuierlich verbessert werden sollte. Je näher dein Wert an 100 liegt, desto höher sind die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit und -treue.
Wie Oft Solltest Du Eine ENPS-Umfrage Durchführen?
Wie oft solltest du also mithilfe einer Mitarbeiterfeedback-Umfrage bei deinem Team nachfragen?
Monatlich: Regelmäßige eNPS-Umfragen liefern Einblicke in Echtzeit und decken Probleme schnell auf. Sie könnten jedoch als zu häufig empfunden werden und bei Mitarbeitern zu Umfragemüdigkeit führen.
Vierteljährlich: Dies schafft ein ausgewogenes Verhältnis und gibt umgesetzten Änderungen genügend Zeit, Wirkung zu zeigen und wahrgenommen zu werden. Die Abstände sind kurz genug, um auf dem Laufenden zu bleiben, lassen den Mitarbeitern zwischen den Folgeumfragen aber ausreichend Freiraum.
Halbjährlich: Dies bietet einen umfassenderen Überblick und ist weniger aufdringlich. Dringende Probleme oder neue Trends in der Mitarbeiterstimmung werden dadurch möglicherweise jedoch erst später erkannt.
An organisatorische Veränderungen anpassen: Manchmal reicht es nicht aus, sich an einen festen Zeitplan zu halten. Bedeutende Ereignisse in der Organisation wie Fusionen, Führungswechsel oder Umstrukturierungen können die Reaktionen der Mitarbeiter drastisch beeinflussen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, zusätzliche Mitarbeiterbefragungen durchzuführen, um unmittelbare Reaktionen und Gefühle zu ermitteln. Dieser proaktive Ansatz sorgt dafür, dass das Management informiert bleibt, Bedenken zeitnah ansprechen und die Ergebnisse mit früheren Leistungen vergleichen kann.
Kurz gesagt: Auch wenn vierteljährliche Umfragen eine beliebte Wahl sind, um einen ausgewogenen Ansatz zu verfolgen, solltest du flexibel bleiben und die Häufigkeit an Ereignisse im Unternehmen und das Feedback der Mitarbeiter anpassen.
Wie Führst Du Eine ENPS-Umfrage Durch? [Schritt Für Schritt]
Es gibt verschiedene eNPS-Umfrage-Tools. Ich verwende involve.me, den KI-Quiz-Funnel-Builder mit integrierter E-Mail-Automatisierung. Es ist ein benutzerfreundlicher No-Code-Builder mit umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten.
Mit seinen vielfältigen Vorlagen, aussagekräftigen Analysen und leistungsstarken Integrationen ist es die perfekte Wahl.
1. Konto Einrichten
Registriere zunächst ein Konto mit deinen Microsoft- oder Google-Anmeldedaten. Anschließend gelangst du in den Arbeitsbereich und kannst deine Umfrage erstellen. Du kannst bei null anfangen oder für einen schnelleren Einstieg eine der vielen verfügbaren Vorlagen für Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit nutzen.
Erstelle deine eigenen Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit
Mit einer unserer 300+ Vorlagen
360°-Mitarbeiterbewertung Vorlage
Mitarbeiterfeedback-Formular Vorlage
Mitarbeiterengagement-Umfrage Vorlage
360-Grad-Mitarbeiterumfrage Vorlage
Mitarbeiter-Onboarding-Funnel Vorlage
2. Fragen Entwerfen
Auf der ersten Seite der Umfrage stelle ich die eNPS-Frage:
"Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von 1 bis 10, dass du anderen die Arbeit bei (Unternehmensname) empfehlen würdest?"
Damit wird die Grundlage für den eNPS-Wert geschaffen. Auf der zweiten Seite folgt eine offene Frage, über die Mitarbeiter ausführlicheres Feedback geben können.
3. Individuelle Ergebnisse Erstellen
Das Ergebnis der Umfrage wird auf die Antworten der Mitarbeiter zugeschnitten. Personen, die in die Kategorien Detraktoren oder Neutrale fallen, sehen eine einfache Bestätigung ihres Feedbacks.
Promotoren erhalten hingegen eine wertschätzende Nachricht, die sie dazu ermutigt, gleichgesinnte Kollegen zu empfehlen, zum Beispiel:
"Wir freuen uns, dass du deine Zeit bei uns schätzt! Wenn dir jemand einfällt, der hervorragend zu uns passen würde, dann empfiehl diese Person gern. Gemeinsam bauen wir ein noch besseres Team auf."
4. Deine Umfrage Personalisieren
Du solltest deine Umfrage personalisieren, um eine höhere Teilnahmequote zu erzielen. Mit dem Inhaltselement von involve.me kannst du die optischen Details deiner Umfrage von der Schriftart bis zu den Hintergrundfarben anpassen und so auf das Branding deines Unternehmens abstimmen.
5. Veröffentlichen
Nachdem du Inhalt und Design überprüft hast, klicke auf „Veröffentlichen“, um die Umfrage für deine Mitarbeiter zugänglich zu machen.
Damit du dir das besser vorstellen kannst, siehst du hier eine visuelle Darstellung einer mit involve.me erstellten eNPS-Umfrage.
Wie Verteilst Du Deine Umfragen?
Es ist wichtig, deine eNPS-Umfrage effektiv an die Mitarbeiter zu verteilen. So gelingt das über verschiedene Kanäle:
Die Funktion „Per E-Mail Einladen“ Nutzen
Rufe nach der Veröffentlichung deiner Umfrage den Bereich „Teilen & einbetten“ auf. Rechts siehst du die Funktion „Per E-Mail einladen“. Klicke darauf, um zu einer Seite zu gelangen, auf der du deine E-Mail-Einladung verfassen und anpassen kannst.
Wenn du deine Umfrage per E-Mail versendest, ist die Betreffzeile der erste Kontaktpunkt. Formuliere sie überzeugend, damit sie zum Klicken anregt. Zum Beispiel: „Teile deine Gedanken: Wir hören zu!“ oder „Deine Meinung zählt: Kurze Umfrage im Anhang“.
Slack
Bei Teams, die für ihre tägliche Kommunikation auf Slack setzen, kann das Einbinden und Teilen der Umfrage dort die Antwortquote steigern. Gehe einfach so vor:
Verwende den „Teilen“-Link deiner Umfrage.
Füge ihn in den passenden Slack-Kanälen oder Direktnachrichten ein.
Du kannst dem Link eine Nachricht voranstellen, zum Beispiel: „Deine Meinung ist uns wichtig! Bitte nimm dir einen Moment Zeit, um unsere kurze Umfrage auszufüllen.“
QR-Code
QR-Codes bieten Mitarbeitern eine schnelle und einfache Möglichkeit, sofort auf deine Umfrage zuzugreifen und daran teilzunehmen.
Wandle zum Einstieg den Link zu deiner Umfrage auf der involve.me-Plattform in einen QR-Code um. Rufe den Bereich „Teilen & einbetten“ auf. Dort findest du ein QR-Code-Symbol. Klicke darauf, um den QR-Code für deine Umfrage zu generieren.
Lade den erstellten QR-Code herunter. Du kannst ihn digital teilen oder ausdrucken und vor Ort aushängen.
Profi-Tipp: Platziere diese QR-Codes strategisch an stark frequentierten Orten, etwa im Pausenraum, neben der Kaffeemaschine oder sogar in Aufzügen. Ergänze den Code um eine kurze Beschreibung wie „Scannen und Feedback teilen!“
Fazit
Mithilfe der Erkenntnisse aus den eNPS-Umfragen können Organisationen einen Aktionsplan für die Anliegen ihrer Mitarbeiter ausarbeiten, Initiativen für das Mitarbeiterengagement ergreifen, die Motivation fördern, eine positive Arbeitsplatzkultur stärken und letztlich die Mitarbeiterfluktuation senken.
Wenn du diese Umfragen erstellen und in deine Unternehmensstrategie integrieren möchtest, solltest du involve.me in Betracht ziehen – den KI-Quiz-Funnel-Builder mit integrierter E-Mail-Automatisierung – und damit die Grundlage für engagiertere und zufriedenere Mitarbeiter schaffen.