Heute ist Online-Reputationsmanagement für alle Internetnutzer unverzichtbar. Jeder kann deine Daten (Telefonnummer, Vorname, Nachname, Spitzname usw.) in eine Suchmaschine eingeben und sehen, was andere Nutzer über dich sagen. Leider können sie die Informationen nicht einordnen und somit nicht erkennen, was wahr und was falsch ist.
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Tatsächlich kann jeder Nutzer wahre oder falsche Informationen über dich verbreiten. Wie viele Menschen sie sehen, hängt allein von dir ab. Wir bieten dir eine Checkliste für das Online-Reputationsmanagement, mit der du die Situation verbessern kannst.
Die Bedeutung Einer Positiven Reputation
Etwa 95% der Unternehmen nutzen soziale Netzwerke im Einstellungsprozess. Stell dir vor, sie stoßen auf negative Informationen über dich: Wirst du dann den Job bekommen? Leider kann das ein entscheidender Grund für eine Absage sein.
Dasselbe kann passieren, wenn ein erstes Date ansteht, du dich an einer Hochschule bewirbst oder jemand eine Dienstleistung bei dir kaufen möchte. Wenn du im E-Commerce tätig bist, musst du unbedingt die Reputation prüfen des Lieferanten, bevor du Produkte beziehst.
Eine positive Online-Reputation ist für jeden ein großer Vorteil und hilft in vielen Situationen. Es ist wichtig, sie zu pflegen und zu verhindern, dass dir übel gesinnte Personen Daten verfälschen. Wir haben 9 Maßnahmen zusammengestellt, mit denen du deine Reputation bewahren kannst.
№1. Google Dich Jetzt Selbst
Rufe alle Suchmaschinen auf – Google, Yahoo!, Bing usw. – und suche nach deinem Namen. Sieh dir mindestens 2 Seiten mit Suchergebnissen und alle Bilder an, die mit dir in Verbindung stehen. Setze außerdem Lesezeichen für die Links, unter denen du Informationen über dich gefunden hast, damit du sie künftig verfolgen kannst.
Suche nicht nur nach deinem echten Namen. Suche auch anhand deiner Telefonnummer und deiner Spitznamen auf verschiedenen Plattformen, bei denen du registriert bist. Wenn du ein Unternehmen besitzt, suche auch nach Informationen darüber.
So kannst du alle möglichen Meinungen über dich einschätzen und Schwachstellen beheben. Wenn du gar nichts findest, hast du wirklich Glück und kannst dir von Grund auf eine positive Reputation aufbauen.
№2. Verfolge Informationen über Dich
Wenn du weißt, was im Internet über dich geschrieben wird, kannst du künftige Veröffentlichungen verfolgen. Nutze dafür Google Alerts und richte dein Konto so ein, dass das System alle Varianten deines Namens und/oder deiner Unternehmensnamen überwacht.
Das ist für alle Nutzer hilfreich, selbst für diejenigen mit ausgesprochen positiven Bewertungen. Du kannst außerdem eine CRM-Software für kleine Unternehmen und MDM-Software oder eines der anderen No-Code-Tools verwenden, um dein Team effektiv zu verwalten und die Produktivität zu steigern.
Nun kannst du alle Beiträge sehen, in denen dein Name vorkommt. Vergiss nicht, die Suchdaten in Google Alerts anzupassen, wenn du deinen Namen oder Spitznamen änderst.
№3. Sichere Dir Deine Domainnamen
Registriere alle Domainnamen, Social-Media-Konten, Konten bei großen Technologieunternehmen und beruflichen Konten. So hast du die vollständige Kontrolle über deine Daten und niemand sonst kann sie beanspruchen.
Dank dieser Einrichtung sehen Nutzer, die nach Informationen über dich suchen, auf der ersten Seite der Suchergebnisse nur Websites, die dir gehören. Da allein du die dort veröffentlichten Informationen verwaltest, sehen sie die Inhalte, die dich bestmöglich darstellen.
Wenn du es nicht tust, kann jeder andere Nutzer diese Konten registrieren. Dann hat diese Person auch die Möglichkeit, falsche Informationen zu veröffentlichen.
№4. Daten Aktualisieren
Wenn du ein Unternehmen aufbaust oder einen Job bei einem angesehenen Unternehmen suchst, solltest du deine Angaben in beruflichen Profilen und sozialen Netzwerken überprüfen. Sie sollten dich nur von deiner besten Seite zeigen. Suche nach negativen Kommentaren und lösche alles, was sich entfernen lässt. In manchen Fällen lohnt es sich, alte Konten aufzugeben, die nicht mehr deinem tatsächlichen Leben und deinen Ansichten entsprechen.
Stelle persönliche Konten auf privat, sodass nur Familienmitglieder und enge Freunde sie sehen können. Passe alle erforderlichen Privatsphäre-Einstellungen so an, dass die Informationen nicht in allgemeinen Suchergebnissen erscheinen.
Überprüfe nach der Aktualisierung deiner Daten noch einmal sorgfältig das Ergebnis.
№5. Sei Aktiv
Bevor du etwas in deinem Konto veröffentlichst, solltest du prüfen, ob die Informationen korrekt und hochwertig sind. Plane deine Inhalte, poste so viel wie möglich in sozialen Medien und kommentiere Beiträge, die deinen Ansichten entsprechen. Je beliebter das Profil ist, in dem du einen Kommentar hinterlässt, desto glaubwürdiger wirkst du. Videos eignen sich hervorragend, um online eine Reputation aufzubauen. Mit Tools wie StoryXpress (einer Alternative zu Vidyard) kannst du Thought-Leadership-Videos für dich erstellen.
Je mehr hochwertige Inhalte du veröffentlichst, desto häufiger zeigen Suchmaschinen sie an. Negative Kommentare werden dadurch verdrängt.
Künftig müssen alle neuen negativen Bewertungen über dich mit deinen wichtigsten Inhalten konkurrieren, was äußerst schwierig ist.
№6. Bewertungen Verwalten
Auch wenn du kein eigenes Unternehmen hast, solltest du lernen, vorhandene Bewertungen zu verwalten. Selbst aus einem negativen Kommentar kann etwas Positives entstehen. Du musst dem Publikum deine Sicht auf die Ereignisse schildern. Registriere dich dafür auf einer Plattform für Bewertungsmanagement und antworte auf die negative Bewertung. Dann bleibt zu hoffen, dass deine Argumente die meisten Nutzer überzeugen.
Für Unternehmer bilden Bewertungen die Grundlage für ein optimales Kundenerlebnis. CX wirkt sich zweifellos direkt auf deine Verkäufe aus, denn sie beeinflusst Kaufentscheidungen (42%) und Markenpräferenzen (37%).
Leider meiden Verbraucher Marken und Unternehmen mit einer Bewertung von weniger als 4 Sternen. Sie beurteilen sie außerdem danach, wie häufig auf Bewertungen geantwortet wird. Reagiert ein Unternehmen nicht darauf, vertrauen Nutzer ihm nicht. Deshalb musst du als Inhaber deine Reputation aufmerksam verfolgen und dein Kundenfeedback.
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№7. Verfolge Die Ergebnisse
Überprüfe jeden Monat die Ergebnisse deiner Kampagne für deine Online-Reputation. Sammle alle Daten, analysiere sie und fasse alles in einem Bericht zusammen. So kannst du Veränderungen leichter verfolgen. Setze dir neue Ziele und plane neue Erfolge.
№8. Lerne, Dich Zu Entschuldigen
Vielleicht sind die negativen Bewertungen über dich nicht unbegründet. Auch wenn du anderer Meinung bist, solltest du um Verzeihung bitten, wenn dir deine Reputation wichtig ist. So kannst du die Situation zu deinen Gunsten wenden und künftige Probleme vermeiden.
№9. Bloggen
Ganz gleich, ob dein Blog privat oder beruflich ist: Er hilft dir, eine positive Online-Reputation aufzubauen. Außerdem kannst du damit einen guten Job finden oder künftig deinen Blog monetarisieren. Entscheidend ist, dass du richtig bloggst und ein passendes Thema wählst, bei dem du dich entfalten und Nutzern einen Mehrwert bieten kannst. Kopiere keine Informationen aus dem Internet; deine Artikel müssen einzigartig und fehlerfrei sein.
Fazit
Wir haben eine Checkliste für das Reputationsmanagement zusammengestellt, mit der du gegen negative Kommentare über dich im Internet vorgehen kannst. Bedenke, dass etwa 57% der Unternehmen Bewerber nicht einstellen, nachdem sie deren soziale Netzwerke geprüft haben. Arbeite umfassend an deiner Reputation und nutze die 9 im Artikel beschriebenen Maßnahmen, um dein Ziel zu erreichen.