Modernes Marketing bietet viele Wege, ein Online-Publikum zu erreichen. Zwei beliebte Optionen sind Landingpages und Microsites – sie erfüllen aber unterschiedliche Zwecke. In diesem Leitfaden erklären wir dir, was beide sind, worin sie sich unterscheiden und wann eine Landingpage oder eine Microsite sinnvoll ist. Alles einfach und klar, damit du für deine nächste Kampagne die beste Lösung wählen kannst.
Was Ist Eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine einzelne, eigenständige Webseite für einen bestimmten Marketingzweck. Oft ist sie die erste Seite, auf der ein Besucher „landet“, nachdem er auf eine Anzeige, einen E-Mail-Link oder einen Social-Media-Post geklickt hat. Anders als eine komplette Website konzentriert sich eine Landingpage auf ein Hauptziel – meist darauf, dass der Besucher eine einzige Aktion ausführt (Conversion). Das kann die Anmeldung zu einem Newsletter, das Herunterladen eines E-Books, die Registrierung für ein Webinar, der Start einer kostenlosen Testphase oder ein Kauf sein.
Die wichtigsten Merkmale von Landingpages:
Einzelne, eigenständige Seite: Eine Landingpage ist nur eine Seite und nicht Teil der Hauptnavigation deiner Website. Sie liegt oft auf der Domain der Hauptseite (z. B. yourwebsite.com/promo), enthält aber keine Links zu anderen Seiten, die den Besucher ablenken würden. In der Regel bleibt ihm nur die Wahl, den Call-to-Action auszuführen oder die Seite zu verlassen.
Klarer Call-to-Action (CTA): Alles auf der Seite ist auf einen CTA ausgerichtet. Außer dem primären CTA-Button gibt es auf einer Landingpage meist keine externen Links oder Menüpunkte. Ohne Ablenkung bleiben Nutzer voll auf das Angebot fokussiert.
Kompakte Inhalte: Landingpages kommen mit wenig Text und Bildern aus – gerade genug, um den Wert des Angebots zu vermitteln und den Besucher zu überzeugen. Häufig enthalten sie eine griffige Überschrift, eine kurze Beschreibung oder Stichpunkte zu den Vorteilen, vielleicht ein oder zwei Bilder sowie ein Anmeldeformular oder einen Button. Viele bringen zusätzlich Vertrauenselemente wie Testimonials oder Kundenlogos als Social Proof mit.
Auf Conversion ausgerichtetes Design: Weil es darum geht, möglichst viele Conversions zu erzielen, setzen Landingpages auf ein klares, schlichtes Design mit auffälligen CTA-Buttons. Sie nutzen zum Beispiel Kontrastfarben für den Anmelde-Button, Pfeile oder visuelle Hinweise, die zum Formular führen, und eine sehr klare Botschaft, was der Besucher durch seine Aktion bekommt. Zusätzliche Navigation oder Inhalte fallen weg, um die Absprungrate zu senken und die Conversion-Chance zu erhöhen.
Schnell umgesetzt und getestet: Landingpages lassen sich relativ schnell und günstig erstellen, vor allem mit Vorlagen oder einem Drag-and-drop-Landingpage-Builder. Marketer bauen oft für jede Kampagne oder Anzeigengruppe neue Landingpages. Tatsächlich erstellen rund 48% der Marketer für jede Marketingkampagne eine neue Landingpage. Außerdem eignen sie sich ideal für A/B-Tests mit verschiedenen Überschriften, Bildern oder Layouts, weil du eine einzelne Seite anpassen und Conversion-Unterschiede schnell messen kannst.
Eine Studie ergab, dass Seiten mit einem einzigen, klaren Angebot (nur einem CTA-Link) im Schnitt rund 13.5% konvertierten, während Seiten mit mehreren Links nur etwa 10.5% erreichten – zu viele Optionen verwässern die Aufmerksamkeit. Das zeigt, warum eine dedizierte Landingpage eine generische Seite schlägt, wenn du eine sofortige Aktion willst.
Was Ist Eine Microsite?
Eine Microsite ist im Grunde eine kleine Website, getrennt von deiner Haupt-Website und einem bestimmten Thema, einer Kampagne, einem Produkt oder einem Zielgruppensegment gewidmet. Sie besteht meist aus mehreren Seiten (mehr als einer) und hat oft sogar eine eigene Domain oder Subdomain (z. B. yourcampaign.com oder campaign.yourwebsite.com), unabhängig von deiner Hauptseite. Es ist eine „Mini-Website“ außerhalb deiner Hauptseite mit einem eng gefassten Fokus.
Die wichtigsten Merkmale von Microsites:
Mehrere Seiten und umfangreiche Inhalte: Anders als ein einseitiges Landingpage-Erlebnis kann eine Microsite 2–5 Seiten oder mehr umfassen, die über eine eigene Navigation organisiert sind. So kannst du tiefer in ein Thema einsteigen
Klarer Fokus oder klares Thema: Eine Microsite konzentriert sich auf einen Bereich deines Unternehmens oder ein Kampagnenziel, statt alles abzudecken, was deine Haupt-Website leistet. Ein Unternehmen mit vielen Services kann zum Beispiel eine Microsite nur für einen Nischenservice oder ein bestimmtes Event bauen.
Eigenes Branding und kreative Freiheit: Weil eine Microsite eigenständig ist, muss sie sich nicht zwingend an die Designvorlage oder Navigationsstruktur deiner Haupt-Website halten. Das gibt Designern die Freiheit, einen eigenen Look oder ein interaktives Erlebnis zu gestalten.
Eigene Domain oder Subdomain: Ein wichtiger technischer Unterschied: Microsites laufen häufig auf einer eigenen Domain oder Subdomain statt als Seite deiner Hauptseite. Wenn zum Beispiel MainSite.com deine Website ist, könntest du eine Microsite unter NewProduct.com oder newproduct.MainSite.com.
Gezielte SEO und Traffic-Generierung: Weil Microsites mehr Inhalte und Seiten haben, lassen sie sich für Suchmaschinen auf bestimmte Keywords oder Themen der Kampagne optimieren. Eine gut gebaute Microsite kann organischen Traffic anziehen, indem sie thematische Autorität aufbaut und Backlinks generiert.
Gemeinsamkeiten Von Landingpages Und Microsites
Bevor wir zu den Unterschieden kommen: Landingpages und Microsites haben durchaus einiges gemeinsam. Hier sind ein paar Gemeinsamkeiten:
Klarer Zweck: Anders als deine komplette Unternehmenswebsite, die viele Zwecke erfüllen muss (Startseite, Über uns, Produktübersichten, Blog usw.), konzentrieren sich Landingpage und Microsite auf ein einziges Ziel oder Thema. Beide sind für Marketingkampagnen gebaut – ob es darum geht, eine Conversion zu erzielen (Landingpage) oder jemanden in eine bestimmte Story oder ein Produkt eintauchen zu lassen (Microsite).
Zielgruppengenaue Ansprache: Mit beiden kannst du die Inhalte auf ein bestimmtes Zielgruppensegment oder eine Buyer Persona zuschneiden. Du kannst die Botschaft exakt auf die Interessen der Besucher abstimmen, die dort landen (oft abhängig davon, welche Anzeige oder Quelle sie gebracht hat).
Begrenzter Umfang (im Vergleich zur ganzen Website): Weder eine Microsite noch eine Landingpage bietet die volle Informationsbreite deiner Haupt-Website. Sie zeigen einen „Ausschnitt“ der Inhalte, der für die Kampagne oder das Angebot relevant ist.
Häufig nur temporär: Viele Landingpages und Microsites sind kein dauerhafter Teil deiner Webpräsenz. Sie werden meist für eine bestimmte Marketingkampagne oder einen bestimmten Zeitraum gestartet und danach wieder abgeschaltet.
Weniger Ressourcen als eine ganze Website: Beide brauchen in der Regel weniger Ressourcen für Aufbau und Pflege als eine komplette Website. Eine Landingpage kann ein einzelner Marketer mit einem Page-Builder an einem Tag bauen, und eine Microsite entsteht eher in einem kleinen Team, statt den gesamten Entwicklungsprozess deiner Hauptseite zu durchlaufen.
Landingpage vs. Microsite: die wichtigsten Unterschiede
Jetzt vergleichen wir Landingpages und Microsites direkt miteinander. Wenn du die Unterschiede kennst, wird klar, was in welcher Situation die richtige Wahl ist. Das sind die wichtigsten Unterschiede:
Hauptziel/Fokus: Eine Landingpage ist auf Conversion ausgerichtet und soll schnell eine bestimmte Aktion auslösen. Eine Microsite ist auf Entdecken und Informieren ausgelegt und lässt Nutzer tief in ein Thema oder eine Kampagne eintauchen (eher eine Reise als ein Sprint). Eine Landingpage will zum Beispiel nur Anmeldungen für eine kostenlose Testphase erzielen, während eine Microsite über ein Anliegen oder eine Produktlinie aufklärt – mit mehreren Kontaktpunkten und vielleicht mehreren CTAs.
Kurz gesagt: Landingpage = mach genau diese eine Sache; Microsite = lerne und erkunde diese Sache.
Größe & Struktur: Landingpages bestehen nur aus einer Seite. Es gibt kein Navigationsmenü und keine Unterseiten, alle Infos müssen auf eine Seite passen (oft über Abschnitte oder ein langes Scroll-Design). Microsites sind mehrseitige Erlebnisse.
Domain & URL: Eine Landingpage liegt normalerweise auf der Domain und in der URL-Struktur deiner Haupt-Website (z. B. yourcompany.com/offer-page). Eine Microsite hat dagegen oft eine eigene Domain oder eine separate Subdomain, getrennt von der Hauptseite (z. B. offer.yourcompany.com oder eine komplett eigene, gebrandete Domain).
Inhaltstiefe: Wegen des Größenunterschieds bieten Microsites in der Regel mehr Informationen und reichhaltigere Inhalte. Eine Microsite kann detaillierte Seiten, FAQs, blogartige Artikel, Videos usw. enthalten, um den Besucher umfassend zu informieren oder zu begeistern. Landingpages halten die Infos minimal und liefern nur das Nötigste für eine Entscheidung.
Navigation & Links: Eine Landingpage hat bewusst nur sehr wenig Navigation, oft kein Menü oben und höchstens ein oder zwei Footer-Links (wenn überhaupt). Idealerweise ist die einzige klickbare Aktion der CTA-Button (etwa „Anmelden“ oder „Jetzt starten“). Ohne alternative Wege bleibt der Nutzer beim Ziel. Eine Microsite kann dagegen ein einfaches Menü oder mehrere Bereiche zum Erkunden haben und mehrere Links oder Calls-to-Action enthalten.
Eine Marketingstudie zeigte, dass mehr als ein Angebot oder eine klickbare Option auf einer Seite die Conversion-Rate deutlich senken kann: Bei Seiten mit mehreren Angeboten brachen die Conversions um bis zu 266% gegenüber Seiten mit einem einzigen Fokus ein.
Aufwand für Entwicklung & Pflege: Eine einzelne Landingpage zu erstellen geht in der Regel schneller und braucht weniger Ressourcen als der Aufbau einer Microsite. Mit einem guten Landingpage-Builder bringst du eine Landingpage in wenigen Stunden online. Microsites mit mehreren Seiten und womöglich einem neuen Design brauchen dagegen oft Wochen für Planung, Design, Texte und Entwicklung.
Hier eine schnelle Übersicht als Tabelle:
Aspekt | Landingpage | Microsite |
Größe | Einzelne Seite | Mehrseitig (2–5+ Seiten) |
Hauptziel | Eine bestimmte Conversion (z. B. Formular ausfüllen, anmelden) | Ein Thema/eine Kampagne erkunden; informieren & begeistern |
Domain | Teil der Domain/URL der Hauptseite | Eigene Domain oder Subdomain (separate Seite) |
Navigation | Keine Seitennavigation; höchstens ein CTA-Link | Einfache Navigation; mehrere Links und Wege möglich |
Inhaltstiefe | Sehr kompakte, angebotsbezogene Inhalte | Ausführlichere Inhalte, mehrere Themen oder Seiten |
Am besten für | Conversions: Leads sammeln, Anmeldungen, Verkäufe (kurzfristige Aktionen) | Engagement/Bekanntheit: Produkt-Launches, Kampagnen, Wissensvermittlung (reichhaltigeres Erlebnis) |
Beispiele | Anmeldeseite für ein Webinar, „Lade unser E-Book herunter“-Seite, Anmeldeseite für eine Produkt-Testphase | Kampagnen-Mini-Site (z. B. eine Gewinnspielseite), Produkt-Launch-Seite mit mehreren Infoseiten, Event-Website getrennt von der Hauptseite |
Vor- Und Nachteile Einer Microsite
Vorteile:
1. Bessere Nutzererfahrung
Mit Microsites erzählst du eine tiefere Geschichte als mit einer einzelnen Landingpage. Du kannst Videos, Visuals und kurze Seiten nutzen, um Dinge Schritt für Schritt zu erklären.
2. Mehr Engagement und Shareability
Microsites sind oft interaktiv und machen Spaß. Quizze, Spiele oder Storys halten Menschen bei der Stange – und sie teilen sie gern.
3. Funktioniert für komplexe Ziele
Wenn dein Ziel mehr als eine Aktion braucht, etwa Wissensvermittlung, Bekanntheit oder Produktvergleiche, passt eine Microsite besser. Sie kann mehrere Schritte abbilden: informieren, erkunden, anmelden, kaufen.
4. SEO-Vorteile
Eine fokussierte Microsite kann in der Suche gut ranken, weil alle Inhalte auf ein bestimmtes Thema einzahlen. Wenn Menschen sie nützlich finden, verlinken sie darauf – das hilft der Microsite und der SEO deiner Haupt-Website.
Beispiel: HubSpots Website Grader zieht Links und Traffic an und bewirbt gleichzeitig die Hauptprodukte.
5. Mehr kreative Freiheit
Weil eine Microsite eigenständig ist, kannst du neue Designs, Tonalitäten oder Branding-Stile ausprobieren.
Perfekt für Kampagnen mit unterschiedlichen Zielgruppen – etwa ein jugendliches Design für ein Teen-Projekt, ohne deine Hauptseite anzufassen.
6. Mehrere Wege zur Conversion
Du kannst über die Seiten verteilt verschiedene Calls-to-Action platzieren: jetzt kaufen, anmelden oder etwas herunterladen.
7. Gut für Sub-Marken oder Kampagnen
Wenn du ein Nebenprojekt oder eine Partnerschaft betreibst, gibt eine Microsite ihr ein eigenes Zuhause.
Nachteile:
1. Mehr Zeit, Aufwand und Kosten
Eine Microsite ist im Grunde eine Mini-Website. Das bedeutet Design, Entwicklung, mehrere Seiten mit Inhalten und manchmal ein eigenes Domain-Setup. Das kostet deutlich mehr Ressourcen als eine einzelne Landingpage.
2. Laufende Pflege
Sobald sie live ist, hast du eine weitere Seite zu betreuen. Also Updates, Patches und eine separate Auswertung der Analytics.
3. Aufgeteilte SEO und Traffic
Microsites können deiner Hauptseite manchmal Aufmerksamkeit wegnehmen. Weil sie separat laufen, helfen Traffic und Backlinks, die sie sammeln, deiner Hauptdomain möglicherweise nicht direkt.
4. Mögliche Markenverwirrung
Wenn die Microsite zu anders aussieht, erkennen Nutzer vielleicht nicht, dass sie zu deinem Unternehmen gehört. Manche zweifeln womöglich sogar an ihrer Seriosität.
5. Niedrigere Conversion-Raten
Microsites sind super für Bekanntheit, aber nicht immer für Conversions. Weil sie mehr Inhalte und Navigationsoptionen bieten, stöbern Besucher vielleicht, ohne je aktiv zu werden.
6. Komplexeres Tracking
Analytics auf Microsites kann knifflig werden. Nutzer klicken sich womöglich durch mehrere Seiten, was es schwerer macht, ihre komplette Journey nachzuvollziehen oder Conversions korrekt zuzuordnen.
Vor- Und Nachteile Von Landingpages
Vorteile:
1. Hohes Conversion-Potenzial
Landingpages sind für ein Ziel gebaut: Conversion. Weil sie sich auf ein einziges Angebot konzentrieren, nehmen sie Ablenkungen weg und fördern die Aktion.
Branchendaten zeigen:
Die mediane Conversion-Rate liegt branchenübergreifend bei rund 6–7% über alle Branchen hinweg.
Die besten Landingpages erreichen 10–11%+.
Eine klare Überschrift, eine einfache Botschaft und ein auffälliger CTA machen einen großen Unterschied.
2. Einfach und schnell gebaut
Landingpages sind schnell erstellt – ganz ohne komplette Website. Mit Tools wie involve.me baust du Landingpages in Stunden statt Wochen.
Außerdem laden sie schneller und sind für Nutzer leichter zu bedienen, was die Absprungrate senkt und die Conversions steigert.
3. Kosteneffizient
Landingpages sind günstiger als Microsites oder komplette Websites. Du kannst Vorlagen wiederverwenden und viele Seiten zu niedrigen Kosten bauen.
Die Zahlen zeigen:
Unternehmen, die ihre Landingpages von 10 auf 15 erhöht haben, verzeichneten 55% mehr Leads.
Wer 40+ Landingpages hat, bekommt 5x mehr Leads als Unternehmen mit weniger Seiten.
Mehr Seiten = mehr Chancen auf Conversions.
4. Leicht zu testen und zu verbessern
Weil Landingpages nur ein Ziel haben, ist das Testen einfach. Du kannst Überschriften, Bilder oder Buttons per A/B-Test prüfen und schnell sehen, was funktioniert.
5. Klare, fokussierte Botschaft
Eine Landingpage erzwingt Klarheit. Du sagst Besuchern genau, was sie tun sollen – kein Umherirren, kein Rätselraten.
Studien zeigen, dass kürzere Seiten (mit einer klaren Botschaft) längere bei der Conversion-Rate um 13–15% schlagen können.
6. Ideal für Kampagnen-Alignment
Landingpages passen perfekt zu Anzeigen, E-Mails oder Social-Kampagnen. Jede Anzeige kann auf ihre eigene passende Seite führen, was die Botschaft konsistent hält und den ROI verbessert.
Trotzdem schicken 44% der B2B-Unternehmen ihren bezahlten Traffic weiterhin auf die Startseite – eine große verschenkte Chance.
7. Nützlich für die Datenerfassung
Landingpages enthalten oft Formulare, um Leads zu sammeln. Rund 43.6% der Marketer nennen Lead-Generierung als ihr Hauptziel.
8. Geringes Risiko und flexibel
Du kannst mutige Ideen testen, ohne deine Hauptseite zu verändern. Wenn eine Seite floppt, passt du sie an oder löschst sie. Ein einfacher, risikoarmer Weg zum Experimentieren.
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Leg los mit 350+ Vorlagen
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B2B-Produktfinder Vorlage
B2C-Lead-Magnet Vorlage
Nachteile:
1. Begrenzte Informationen
Eine einzelne Seite kann nicht alles abdecken. Bei komplexen oder hochpreisigen Produkten wollen Nutzer vielleicht mehr Details und springen ab, wenn sie diese nicht finden.
2. Eine Lösung für alle
Landingpages sprechen meist eine Zielgruppe mit einem Angebot an. Wenn das Angebot nicht passt, verlassen Nutzer die Seite – es gibt keinen alternativen Weg.
3. Kann in großem Umfang teuer werden
Eine Seite ist günstig. Aber Dutzende oder Hunderte, vor allem individuell gebaut, summieren sich schnell. Ohne guten Landingpage-Builder fressen Pflege und Tracking Zeit und Geld.
Wann Du Eine Landingpage Und Wann Eine Microsite Nutzen Solltest
Beide Formate haben ihre Berechtigung. Die Wahl hängt von deinen Zielen, deiner Zielgruppe und deinen Ressourcen ab
Hier Erfährst Du, Wann Eine Landingpage Am Meisten Sinn Ergibt.
Nutze eine Landingpage, wenn dein Ziel eine klare Aktion ist. Landingpages funktionieren am besten, wenn Besucher genau eine Sache tun sollen: sich anmelden, kaufen oder registrieren. Ideal für Lead-Generierung oder Event-Anmeldungen, wo Fokus zu höheren Conversions führt.
Wenn das Angebot perfekt zur Zielgruppe passt. Wenn deine Anzeige oder E-Mail ein bestimmtes Angebot bewirbt, verlinke direkt auf eine Landingpage, die genau diese Botschaft fortführt. Diese Konsistenz verbessert den ROI, besonders bei PPC- oder E-Mail-Kampagnen. Anzeigen-Traffic auf eine Startseite oder Microsite zu schicken, verschwendet oft Klicks.
Wenn es schnell gehen muss oder nur kurzfristig läuft. Für temporäre Kampagnen wie Saisonaktionen, Gewinnspiele oder erste Produkttests ist eine Landingpage schneller und einfacher live. Und sie lässt sich leicht aktualisieren oder entfernen, wenn die Aktion endet.
Wenn Einfachheit die Entscheidung erleichtert. Landingpages reduzieren Ablenkungen und führen Nutzer zur sofortigen Aktion. Bei zeitkritischen Angeboten („30% Rabatt nur heute“) konvertiert ein fokussierter One-Pager oft besser als ein mehrseitiges Erlebnis.
Wenn die Ressourcen begrenzt sind. Kleine Teams oder knappe Budgets profitieren von Landingpage-Buildern, die kein Coding und kein komplexes Setup brauchen. Sie sind günstig, schnell startklar und ohne technische Hilfe zu managen.
Wenn du häufig optimieren willst. Landingpages eignen sich perfekt für laufende Tests – Überschriften, Bilder oder CTAs ändern, um die Ergebnisse zu verbessern. Auf einer einzelnen Seite ist das viel einfacher als über eine mehrseitige Microsite hinweg.
Nutze Eine Microsite, Wenn …
dein Ziel Bekanntheit oder Storytelling ist. Microsites glänzen, wenn du informieren, inspirieren oder Engagement aufbauen willst – und nicht nur Anmeldungen sammeln. Ideal für Launches, Rebrandings oder CSR-Kampagnen mit Videos, Storys und interaktiven Inhalten.
Nutzer erkunden wollen. Wenn deine Zielgruppe im eigenen Tempo stöbern und lernen will, etwa bei komplexen Produkten oder mehreren Nutzertypen.
Du viele Inhalte hast. Wenn deine Kampagne mehrere Videos, Artikel oder Ressourcen umfasst, hält eine Microsite alles organisiert und leicht navigierbar.
Du mehrere CTAs hast. Wenn deine Kampagne mehrere Aktionen braucht – anmelden, herunterladen oder ansehen –, kann eine Microsite jeder davon einen eigenen Bereich widmen.
Kannst Du Beides Nutzen (Microsite + Landingpages)?
Ja – und in vielen Fällen solltest du das auch. Microsites und Landingpages entfalten ihre Stärke, wenn sie unterschiedliche Teile des Funnels abdecken.
Nutze die Microsite für Bekanntheit und Wissensvermittlung und setze dann Landingpages für Conversions ein.
Eine Automarke könnte zum Beispiel eine Microsite starten, die E-Auto-Technik mit Videos und Vergleichen erklärt, und dann „Probefahrt buchen“-Buttons auf ein Landingpage-Formular verlinken. Die Microsite wärmt die Zielgruppe auf, die Landingpage macht den Abschluss.
Im B2B funktioniert das genauso: Die Microsite zieht Interessenten an und informiert sie, während Landingpages Leads oder Anmeldungen einsammeln, sobald das Interesse geweckt ist.
Du kannst den Ablauf auch umdrehen: einzelne Angebote über Landingpages bewerben und neue Leads danach auf eine Microsite mit weiteren Ressourcen wie Case Studies oder Whitepapern führen. Stell es dir so vor: Die Microsite ist die Bibliothek, und die Landingpages sind die Kassen.
Diese Kombination braucht mehr Planung, deckt dafür aber die komplette Customer Journey ab – von Bekanntheit bis Aktion. Achte nur darauf, das Branding konsistent zu halten und zu tracken, wie Nutzer zwischen beiden wechseln, damit sich das Erlebnis nahtlos anfühlt.
Fazit: Den Richtigen Ansatz Wählen
In der Debatte Landingpage vs. Microsite gibt es keinen klaren Sieger – es kommt ganz auf deine Ziele an. Nimm eine Landingpage, wenn du schnelle, fokussierte Conversions brauchst und dein Angebot einfach und direkt erklären kannst.
Nimm eine Microsite, wenn es in deiner Kampagne um Storytelling, Wissensvermittlung oder Markenerlebnis geht. Du kannst auch beides kombinieren: mit einer Microsite anziehen und informieren, dann auf Landingpages verlinken, die konkrete Aktionen auslösen. Dieser Ansatz deckt den kompletten Marketing-Funnel ab – von Bekanntheit bis Conversion –, erfordert aber mehr Abstimmung.
Für welchen Weg du dich auch entscheidest: Setze auf Messung, um dich mit der Zeit zu verbessern.
Nutze involve.me, den KI-Quiz-Funnel-Builder mit integrierter E-Mail-Automatisierung, für schnelle, mobilfreundliche Landingpages mit eingebauten A/B-Tests, Vorlagen und automatisiertem E-Mail-Follow-up für jeden Lead.
Für Microsites hilft dir ein flexibles CMS, dynamische Erlebnisse ohne aufwendige Entwicklung zu erstellen.
Erstelle eine Landingpage in wenigen Minuten
Kein Coding, kein Aufwand, einfach bessere Conversions.
Quellen:
SeedProd Blog – Landing Page vs Microsite: Which One Is Best for Your Brand (Mai 2025)
Apexure Blog – Microsite vs. Landing Page: Which Will Work For You? (März 2025)
OptimizePress – Microsite vs Landing Page: Which One Should You Use?
Involve.me – 100+ Landing Page Statistics You Should Know (2026 Edition)
Webstacks – Microsite vs. Landing Page: Which Should You Use? (2023)